Hintergrund

Der grösste Schmerz der Frau
liegt in ihrem Schoss

Meine SchossHerzRaumBegleitung basiert auf dem Ansatz von Diana Richardsons Polarität von Mann und Frau.

Wenn wir mit unserer innewohnenden männlichen und weiblichen Polaritäten Kontakt aufnehmen und sie wiedererwecken, bzw. wenn beide geöffnet und geheilt sind, funktionieren sie wie die beiden Pole eines Magneten. Dadurch erst entsteht die Anziehung zwischen Mann und Frau.

Dadurch wird auch der Weg frei
für eine neue Beziehungs- und Liebeskultur

Yin und Yang
Frau und Mann

Die Yin und Yang Polarität von Mann und Frau:

Beide, Mann wie Frau, sind im Besitz eines Yin und Yang Pols.
Mit dem Yin Pol ist der jeweils empfangende Pol gemeint, im Körper inne liegend. Derjenige, der Langsamkeit und Vertrauen braucht, um sich zu öffnen. Darin verborgen liegen unsere Schätze, unsere Diamanten. Hier sind wir am verletzlichsten und schützen daher diesen Raum am stärksten.

Bei einer Frau ist es der Schossraum. Der Beckenraum einer goldglänzenden Schale gleich. In der die Gebärmutter und die weiblichen Genitalien zu Hause sind. Das Zentrum der weiblichen sanften Kraft. Das Tor zur Lebendigkeit. Hier heissen die Frauen die Männer in Liebe willkommen. Hier nimmt Leben und Schöpfung eine Form an. Daher ist es leicht zu verstehen, dass dies der Ort ist, den die Frauen am meisten schützen. Geprägt auch von der Erfahrung aus 5000 Jahren Patriachat oder wie Mayonah A.Bliss formulierte: „Das, was im Laufe der Geschichte geschah und das, was noch immer an Gewalt an Frauen und weiblicher Sexualität geschieht, sitzt in den Zellen jeder einzelnen Frau. Wir sind EIN Körper. Frauen sind alle Teil eines kollektiven weiblichen Körpers. Wenn wir uns das vor Augen halten, ist es nicht verwunderlich, dass Frauen ihren Schoss verschlossen haben, sich von ihm getrennt haben – um all diesen Schmerz nicht zu spüren. Der Schoss ist der Ort, der im weiblichen Kollektiv am stärksten verletzt wurde und immer noch wird…”.
Viele Frauen sind daher heute nicht mehr in der Lage, einen Zugang zu ihrem Körper und ihrer Sexualität zu haben. Diese als grossartige lebendige Quelle ihrer Ur-Essenz zu erkennen und als Schöpferkraft in ihr Leben zu integrieren.

Wir sind EIN Körper

Bei einem Mann ist der Herzraum, der Yin empfangende Pol. Seinen natürlichen, nährenden Raum. Wenn er mit ihm rückverbunden ist, ist er auch wieder in Besitz seiner Klarheit und Bewusstheit mit seiner emotionalen Bandbreite und dessen Reichtum.

Jedoch auch er hat gelernt, diesen im Laufe der Menschheitsgeschichte zu schützen. Durch eine Jahrtausend währende patriarchale Kriegskultur, seinen Vater-Hunger, der von Frauen emotionalen Übergriffigkeit und auch der zum Teil feindseligen Abwertung des Männlichen im gesellschaftlichen Wandel der Emanzipation der letzten fünfzig Jahre. Diese Spuren der tiefen Verletzung, der Sehnsucht nach wahrhaftiger Verbundenheit, aufrichtiger Begegnung, nach Berührbarkeit. Sowohl von Mann zu Mann, als auch von Mann zu Frau.

Yang ist der Gebende gemeint. Jener, der aktiv nach aussen in Kontakt tritt. Der in Fülle und Liebe seine Geschenke geben möchte.

Bei einer Frau ist der Herzraum mit der nach aussen gerichtetetn Brust der Yang Pol, der seine Wärme, seine Intuition liebevoll weitergeben möchte. Als liebevolle Nährerin, materialisiert als Muttermilch.

Fühlt sich eine Frau mit ihrem Gegenüber sicher, dann öffnet sie ihren Herzraum meist in grosser Überschwänglichkeit. In solch einer Intensität, die sowohl umfassend, weich und liebevoll, die aber auch bedrohlich wirken kann.

Beim Mann ist der Yang Pol das Becken mit dem Penis, der nach aussen orientiert ist. Hier möchte er mit seinem Samen seine liebevolle Energie verschenken.

Die Welt braucht geheilte Weiblichkeit
und eine geheilte Männlichkeit

Sich achtsam, wertschätzend und unterstützend neu begegnen

Die Welt braucht nicht mehr weibliche Qualitäten und weniger Männlichkeit.

Wollen wir zurückkehren in die bestärkende, aneinander zugewandte und unterstützende Beziehung, dürfen wir uns zuerst unseren Yin Polen zuwenden. Ihre Verletztheit kennenlernen, berühren und wandeln. Dann ist der Weg auch frei für neue ermächtigende und freie Liebeskultur.

kontakt

Janine Estermann  SchossHerzRaum / St. Klararain 1 / 6370 Stans
Telefon 079 869 51 99 / SchossHerzRaum@janine-estermann.ch